Glykämischer Index von Kokosblütenzucker

Gewonnen aus dem Nektar der Kokosblüte und aufgrund der vielen Inhaltsstoffe weit bekömmlicher als beinahe alle bekannten Zuckerarten unserer Zeit, gilt der sogenannte Kokoszucker als eine der gesündesten Zuckeralternativen unserer Zeit. Grund hierfür ist allem voran der niedrige glykämische Index des Kokosblütenzuckers und die damit verbundene Bedeutung dieser Zuckeralternative für den menschlichen Körper und eine gesunde sowie ausgewogene Ernährung.

  • Kokosblütenzucker (Kokoszucker)
  • Glykämischer Index 35
  • Bewertung niedriger glykämischer Index

Mit einem glykämischen Indexwert von unter 50, gilt der Kokosblütenzucker als eine Zuckerart mit niedrigem glykämischen Wert. Im direkten Vergleich mit raffiniertem klassischen Zucker (der aus Zuckerrüben gewonnen wird) oder anderen Zuckervarianten hebt sich der Kokoszucker dadurch selbst für den Laien sichtbar ab. Keine bislang bekannte und erforschte Zuckerart oder Zuckeralternative verfügt über einen derart niedrigen glykämischen Wert und somit über eine vergleichbar verträgliche Wirkung auf den menschlichen Körper. Mit Ausnahme von Zuckerersatzstoffen ist der Kokoszucker somit eine der wenigen Zuckervarianten, die selbst von Diabetikern und Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen konsumiert werden kann.

Was ist der glykämische Index?

Gilt es eine ausgewogene Ernährung zu genießen und somit die eigene Gesundheit zu fördern, so achten viele Menschen lediglich auf die Kernwerte dessen, was in der heutigen Zeit als gesunde Ernährung bezeichnet wird. Kalorien werden hierbei in aller Regel ebenso berücksichtigt, wie Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate und wichtige Vitamine, Spurenelemente und Nährstoffe. Doch oftmals wird der sogenannte glykämische Index vergessen. Doch was ist der glykämische Index?

Grundsätzlich ist der glykämische Index jener Wert, der maßgebliche Rückschlüsse auf die positive oder negative Wirkung von Speisen und Getränken auf den Körper zulässt und der allem voran im Bereich der sogenannten Diätkost ein unverzichtbarer Richtwert für die passende Ernährung darstellt. Denn der glykämische Index (abgekürzt GI) zeigt an, in welchem Ausmaß ein Lebensmittel nach dem Konsum den Blutzuckerspiegel über den Normalwert ansteigen lässt. Somit ermöglich der GI eine vergleichsweise genaue Berechnung der durch die Ernährung ausgelösten Veränderungen des Blutzuckerspiegels und der dadurch womöglich eintretender Notwendigkeit, der medikamentösen Beeinflussung des Blutzuckerspiegels.

TIPP – Der Glykämischer Index. Nicht nur für Diabetiker wichtig!
Je niedriger der glykämische Index eines Lebensmittels, einer Speise oder eines Getränks ist, umso weniger wird der Blutzuckerspiegel nach dem Konsum ansteigen. Dies ist nicht nur für Diabetiker wichtig! Auch gesunde Menschen sollten darauf achten, ihren Blutzuckerspiegel nicht unnötig ansteigen zu lassen, da dies eine Belastung für den Körper ist, die sich in Unwohlsein, Abgeschlagenheit und Schwindel äußern kann!

Wie wird der glykämische Index von Kokoszucker berechnet?

Die Berechnung des glykämischen Index erfolgt grundsätzlich immer anhand einer sehr komplexen und für alle Lebensmittel nutzbaren Berechnungsgrundlage, die in erster Linie die Wirkung von kohlenhydratreichen Lebensmittel auf den menschlichen Blutzuckerspiegel ermittelt. Ziel der Berechnung ist es zu ermitteln, in welchem Ausmaß der Blutzuckerspiegel nach dem Konsum von 50 Gramm Kohlenhydraten eines bestimmten Lebensmittels ansteigt.

Grundsätzlich wird für die Berechnung des GI-Wertes (glykämische Index) immer das gesamte Spektrum an Inhaltsstoffen eines Lebensmittels, sowie dessen mögliche Zubereitung / Verarbeitung berücksichtig. So verfügt zum Beispiel Weizenmehl in seiner natürlichen Grundform über einen anderen GI-Wert, als in Form eines gebackenen Brotes. Unabhängig von der Art des Lebensmittels sowie möglicher Verarbeitungsformen, kann gesagt werden, dass der glykämische Index immer dann den besten (niedrigsten) Wert vorweist, wenn der Anteil an Kohlenhydraten und Ballaststoffen höher ist, als der anderer Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Fette oder Eiweiße. Es gilt, je höher der Anteil an Polysacchariden und Ballaststoffen, desto niedriger der glykämische Index!

Die Berechnung des glykämischen Index von Kokosblütenzucker erfolgt somit exakt gleich, wie die Berechnung anderer Lebensmittel und ergibt im Falle von reinem und naturbelassenem Kokoszucker einen Wert von 35. Dieser Wert wird als niedrig und somit gesund bezeichnet.

TIPP – Beratungsstellen informieren umfassend
Wer sich für das Thema glykämischer Index und für die Wertigkeit von Lebensmitteln im Allgemeinen interessiert, kann bei diversen Beratungsstellen (zum Beispiel der Beratungsstelle für Diabetes) über die ernährungsrelevanten Fakten und Werte unterschiedlichster Lebensmittel informieren. Diese Stellen bieten umfassende Informationen und Tabellen mit allen wichtigen Werten, auch dem glykämischen Index und dessen Bewertung.

Kokoszucker und andere Zuckerarten im direkten Wertevergleich

Aufgrund der für alle Lebensmittel nutzbaren Berechnungsgrundlage bietet der GI-Wert einen gleich bleibenden und stabilen Wert für den direkten Vergleich einzelner Lebensmittel und Speisen, der über grundlegende Werte wie den Kaloriengehalt hinausgeht. So ergibt sich eine einfache und doch punktgenaue Vergleichsmöglichkeit von Lebensmitteln. Im Falle des Kokosblütenzuckers wird so sehr schnell erkenntlich, wie hochwertig dieser für eine gesunde Ernährung im direkten Vergleich mit anderen Süßungsmitteln ist.

Lebensmittel Glykämischer Index Bewertung
Maltose (Malzzucker) 110 hoher glykämischer Index
Glucose (Traubenzucker) 110 hoher glykämischer Index
Saccharose (Haushaltszucker) 59 mittlerer glykämischer Index
Brauner Zucker 59 mittlerer glykämischer Index
Honig 50 mittlerer glykämischer Index
Kokosblütenzucker 35 niedriger glykämischer Index

Aufgrund der Inhaltsstoffe und Zusammensetzung des Kokoszuckers besticht dieser mit einem enorm niedrigen GI-Wert. Dieser ist aktuellen Studien zufolge einzig mit Stevia sowie künstlich hergestellten Zuckerersatzstoffen vergleichbar. Natürliche Süßungsmittel wie Honig, brauner Zucker oder Rohrzucker (Haushaltszucker) verfügen über ein Mehrfaches des Wertes, den der Kokosblütenzucker vorzuweisen hat, und sind somit aufgrund der Bedeutung des glykämischen Indexes als weniger gesünder, als der Zucker der Kokosblüten einzustufen.

Welche Bedeutung hat der GI (glykämische Index) von Kokoszucker?

Die Bedeutung des sogenannten GI Wertes scheint auf den ersten Blick hin auf jene Ernährungsbereiche fokussiert zu sein, bei welchen die gezielte Kontrolle des Blutzuckerspiegels unverzichtbar ist. Im Falle von Krankheiten wie zum Beispiel der Wohlstandskrankheit Diabetes Typ 2, aber auch im Falle vieler weiterer Krankheiten ist eine Blutzucker regulierende Ernährung unverzichtbar, um das Wohlbefinden des Patienten sowie seinen Gesundheitszustand zu fördern. Doch auch abseits krankheitsbedingter Ernährungsformen kann der glykämische Indexwert wichtige Grundlage einer gesunden und ausgewogenen Ernährung sein. So zum Beispiel begünstigt ein niedriger GI-Wert im Alltag die Reduktion von Übergewicht, das allgemeine Wohlbefinden aber auch die Leistungsbereitschaft im Alltag.

TIPP – Kokoszucker kann Diäten erleichtern!
Aufgrund des niedrigen glykämischen Index von Kokosblütenzucker bietet sich diese Zuckerform als Zuckeralternative während einer Diät an. So muss man nicht auf leckere gesüßte Speisen während der Diät verzichten und kann dennoch zeitgleich auf gesunde Art und Weise Gewicht reduzieren!

Der Verzicht auf klassischen Zucker und die Bevorzugung von Kokosblütenzucker kann somit nicht nur für Diabetiker einen enormen Vorteil einbringen, sondern auch für gesunde Menschen, die sich gerne bewusst und gesund ernähren möchten. Denn dank der Inhaltsstoffe des Kokosblütenzuckers sowie seinem niedrigen GI Wert stellt er die heutzutage von Experten als gesündeste Form eines natürlichen Süßungsmittels bezeichnete Zuckerform dar.

 

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